„Geburtstag im Paradies“

24 Kilometer, 60 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Bei den wenigen Kilometern, die heute vor uns liegen, brauchen wir nicht sehr zeitig los. Gemütlich zuckeln wir durch die Industriestadt Jiayuguan, versuchen noch einen Geldautomaten zu finden und bringen dann unsere Kilometer entlang der grünen Oase bis zum nächsten großen Ort schon innerhalb einer Stunde hinter uns.
Da heute mein Geburtstag ist, habe ich natürlich in der ursprünglichen Planung schon ein wenig geschummelt und einen ruhigen Tag und ein tolles Hotel für den Abend organisiert; und der 4-Sterne Kasten in Jiuquan ist wirklich nicht schlecht und so gönne ich mir einen kleinen Nachmittagsschlaf.
Danach lade ich die Gruppe zu einem zeitigen Abendessen in ein Feuertopflokal ein. Da einige noch nicht an superscharfes Essen gewohnt sind, bestelle ich eine Variante mit zwei Suppen, einer milden Suppe und einer zweiten mit wenig Chili, aber das ist eigentlich für ungeübte Chiliesser schon grenzwertig. Dazu gibt es dann verschiedene Gemüse, Lammfleisch, Tofuvarianten und Seafood, die dann auf Fondue ähnliche Art und Weise gegart werden. Fast zwei Stunden brauchen wir, bis keiner mehr Lust hat in den Töpfen nach verlorenen Edelsteinen zu suchen und ich öffne dann noch die Flasche chinesischen Schnapses, die ich von der Gruppe geschenkt bekommen habe. Das Zeug ist aber so schrecklich, dass wir gerade einmal die Hälfte schaffen, aber, liebe Blogleser, die Flasche war wirklich sehr schön.
Abends läuft dann das Telefon heiß mit Grüßen und Glückwünschen und ich komme wieder einmal nicht dazu die fehlenden Tage im Blog nachzutragen.

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“Am Beginn der Großen Mauer“

134 Kilometer, 641 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Wieder einmal Hotelfrühstück, aber ich würde lieber auf der Straße essen und habe keine Lust mehr auf die kleinen sauren Salate am Morgen. Danach geht es dann noch zum Einkaufen in die kleine Stadt. Wir versorgen unseren Bus mit genügend Wasserflaschen für die nächsten Tage in der Wüste und dann geht es aus der Stadt heraus durch die lang gezogene Oase, wieder in Richtung Autobahn.
Heute kommen wir ohne Probleme auf die Autobahn, obwohl es auch heute eine Nebenstraße neben der vierspurigen Asphaltspur gibt. Aber der Asphalt ist dort schon wieder “aufgetaut“ und die Strecke führt auch nur durch die Wüste, meistens direkt neben der Autobahn.
Vor der Stadt gibt es riesige Windparks, zusammen wahrscheinlich mehr als zweihundert Windräder, die sich fleißig im Wind drehen und heute haben wir kein Glück und wir müssen gegen diesen Wind strampeln. Trotzdem kommen wir recht gut voran und wir bleiben recht ordentlich in der Gruppe zusammen, so dass es nur für die Vordersten richtig anstrengend ist.
Mittag gibt es in einer Rasstätte an der Autobahn, wie immer Nudeln und dann geht es weiter bei knapp 40 Grad in Richtung Jiayuguan. Am späten Nachmittag erreichen wir bei immer heftiger werdendem Wind die öde Ausfahrt. An der Tankstelle an der nächsten Kreuzung gibt es einen verlockenden Kühlschrank, der ist aber nicht am Netz und alle Getränke sind mehr als lauwarm.
Hinter einer Biegung taucht dann eine riesige Wehranlage auf, die erste Festung unter dem Himmel, wie es die Chinesen nennen, und die erste große Bastion gegen die nomadisierenden Turkvölker in den Steppen und Wüsten des Nordens. Die Anlage, die wir vor uns haben, stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist vor 20 Jahren aufwändig renoviert worden, und strahlt deshalb vor der gewaltigen Kulisse des nächsten Gebirgszuges, des Qilin-Shan, relativ neu in der Abendsonne.
Unser Hotel liegt direkt hinter der Festung, aber es gibt kein Wasser und der Manager ist erstaunt, als ich daraufhin nicht bleiben will, aber ohne Duschen nach dem heutigen langen Tag in der Wüste, das ist einfach nicht möglich. Nach einigen Diskussionen bekomme ich das Geld für die Übernachtung ausgezahlt und habe wenigstens genug Cash, um eine andere Möglichkeit zu finden und zu bezahlen.
Während die Gruppe die erste große Bastion der chinesischen Mauer besichtigen soll, werden unsere beiden Fahrer in der Stadt ein ordentliches Hotel auftreiben. Wieder einmal haben die Chinesen die Eintrittszeiten geändert, über den Haupteingang kommen wir überhaupt nicht mehr in die Festung, aber an einem Nebeneingang können wir noch Karten erstehen. Dann liegt vor uns die nun schon fast menschenleere Festung.
Strategisch hatte die Große Chinesische Mauer nie die bedeutende Funktion, die sie wohl haben sollte, aber dieses Fort hier mitten in der Wüste ist schon beeindruckend und wird wohl auch auf plündernde Nomadenstämme einen abschreckenden Eindruck gemacht haben. Zudem sollten die mehr als 10.000 Soldaten, die hier in dem Fort untergebracht werden konnten, wohl in der Lage sein, die Grenze an dieser fernen Ecke des Landes zumindest in den Glanzzeiten der Dynastien zu sichern.
Wir genießen hauptsächlich die grandiose Aussicht auf die Berge hinter der Wüste und das Spiel der Abendsonne in den Gemäuern und ergehen uns ein wenig in Spekulationen, wie das Leben hier vor 350 Jahren ausgesehen haben könnte, als das Fort ebenso neu ausgesehen haben muss, wie nach der letzten Renovierung vor Jahren.
Als wir gegen halb 9 gemeinsam mit einer chinesischen Familie das Gemäuer wieder verlassen, wird hinter uns gleich alles verriegelt und verrammelt, wir waren wirklich die letzten Gäste des Tages.
Die letzten Kilometer des Tages sind dann schnell gefahren. Unsere beiden Fahrer haben ein gutes Hotel organisieren können. Direkt davor gibt es einen Biergarten mit Grillständen und ein paar Garküchen. Gegrillte Fische und gebratenes Gemüse, dazu kaltes Bier sind dann der Abschluss eines langen und interessanten Tages.

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139 Kilometer, 435 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Nach einem zeitigen Frühstück starten wir in einen weiteren sonnigen Wüstentag. Allerdings bläst der Wind ein wenig von der falschen Seite und das merken wir sofort, als wir auf die Autobahn einbiegen. Auch will uns der Angestellte an der Mautstation nicht auf die Autobahn lassen, aber er will auch nicht mit seinem Vorgesetzten telefonieren. Also schlängeln wir uns an ihm vorbei und sagen „Tschüss“ und winken noch einmal und sind auf der Autobahn.
Neben der Autobahn gibt es zwar noch eine kleine Nebenstraße, die war im letzte Jahr noch komplett unbefahrbar und ist nun auch asphaltiert, aber die Straße geht ständig kleine Hügel auf und ab und die Asphaltdecke ist von niedriger Qualität und verflüssigt sich ab 10 Uhr in der Hitze des Vormittags.
Eine Gruppe von Rad fahrenden Chinesen ist ein paar Kilometer weiter gerade dabei, diese kleine Straße zu verlassen, ein Loch in den Stacheldraht der Autobahnabsperrung zu schneiden und auch über die Autobahn weiter zu fahren. Die 17 Chinesen begleiten uns eine Weile. Sie kommen aus einer kleinen Stadt bei Ürumqi und fahren natürlich auch bis Beijing und wir werden sie auf dem Wege dahin wohl noch diverse Male treffen.
Bis Mittag kämpfen wir zum Tei heftig gegen den Wind, doch nach einer langen Pause in der Raststätte hat dieser dann seine Richtung geändert und die zweite Hälfte des Weges müssen wir nicht mehr ganz so heftig strampeln, um voran zu kommen.
Auch ist dann endlich nach knapp 100 Kilometern die Wüste zu Ende und es geht vorbei an Sonnenblumenfeldern und links und rechts gibt es kleine Dörfer und Bäume und relativ viel Grün, was nach der öden Landschaft der letzten Tage den Augen gut tut.
Gegen 18 Uhr erreichen wir dann nach einem langen Tag das Hotel in Yumen, auf eine Stadtbesichtigung hat niemand mehr Lust, sondern nur auf eine ausgiebige Entstaubung unter der Dusche. Danach bleiben wir faul und essen ausgiebig im Hotelrestaurant. Das Essen ist gut und üppig, aber aus irgendwelchen Gründen gibt es im ganzen Hotel kein kaltes Bier.

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„Abschied von Ulli“

122 Kilometer, 75 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Noch einmal haben wir das wunderbare Frühstück vom Hoteldach mit dem grandiosen Blick über die Sanddünen, heute nicht ganz so spektakulär wie gestern beleuchtet, da es etwas trübe ist. Mein Magen fühlt sich immer noch etwas flau an, deshalb esse ich nur ein Rührei und eine Scheibe Toast.
Wieder einmal muss ich mich von der Gruppe verabschieden, denn heute gilt es die letzten Dinge für Ulli zu organisieren. Gegen 8.30 fährt die Gruppe los, gerade noch rechtzeitig, bevor die ganze Stadt wegen des Probelaufs für das olympische Feuer gesperrt wird. Eine halbe Stunde später habe ich Probleme ein Taxi zum Krankenhaus zu bekommen, doch das Hotel organisiert schließlich ein Fahrzeug und nun geht es auf kleinen Holperwegen immer am Stadtrand entlang. So viel Verkehr wie heute haben die kleinen Straßen in den Vororten noch nie gesehen, denn mein Taxifahrer ist natürlich nicht der einzige, der diese Schleichwege kennt.
Ulli geht es schon wieder ein Stück besser und er ist voller Pläne, was die nächsten Tage und Wochen, den Rückflug, eine eventuelle Rückkehr zur Gruppe und die nächsten Jahre angeht. Ich muss ihn erst einmal bremsen und daran erinnern, dass er vor allem den linken Arm ruhig halten muss und das für die nächsten zwei Wochen und dass es in den nächsten Monaten nicht so gut aussieht mit Fahrradfahren. Dann heißt es Tschüß und Auf Wiedersehen zu sagen, vielleicht schafft es Ulli ja wirklich bei unserer Ankunft in Beijing zu sein.
Auf selben Wege komme ich wieder zum Hotel zurück. Bis 14 Uhr nutze ich dann noch das Internet im Zimmer, um Ullis Unfall mit der Krankenversicherung zu besprechen und die Zusicherung zu bekommen, dass Ulli nun von denen weiter gut versorgt wird. Auch schaffe ich es noch zwei Tage in mein Blog einzustellen, für den ich in der Aufregung und Hektik der letzten Tage kaum schreiben konnte.
Dann habe ich den Taxifahrer wieder geordert und reise der Gruppe hinterher. Ich verpasse heute nicht zu viel, denn die Strecke geht wieder einmal auf gerader Linie durch die Ebene. Einzige Abwechslung ist ein einzelner Wachturm, ein gigantischer im Bau befindlicher Hotelkomplex und die Bahnschiene parallel zur Straße.
Kurz vor Anxi, dass im letzten Jahr auf GuaZhou umbenannt wurde, vom „Frieden im Westen“ auf „Melonenstrom“, hole ich die Gruppe dann ein und kann sie noch bis zum Hotel führen.
Das Hotel ist schicker als erwartet, es gibt sogar Internet im Zimmer, allerdings etwas feudal mit Modem. Nach einem „dreckigen Bier“ schlendere ich noch ein wenig durch die Straßen der kleinen Stadt und ende auf dem belebten Markt, der viel interessanter als der Basar von Hami ist. Überall gibt es kleine Essstände, in einer Ecke stehen Nähmaschinen und in einer anderen Ecke sitzen alte Männer beim Schach spielen.
Am Rande des Basars finde ich dann auch ein Restaurant, in das die ganze Gruppe hinein passt und endlich bekommen wir hier nun auch Eselsfleisch zu essen, was genauso lecker ist, wie ich es in Erinnerung habe.
Am Abend wird auf dem zentralen Platz der Stadt, in der Nähe des Hotels und neben der Parteizentrale, ein revolutionärer Film gezeigt und der Springbrunnen wird angeschaltet, was vor allem den Kids der Stadt gefällt, so dass der Platz trotz seiner abschreckenden pseudo-neugriechisch-sozialistischen Architektur angenehm belebt ist.
Nebenbei gelingt es mir sogar noch ein startendes UFO zu fotografieren.

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Bericht von Tom Krech

Wieder ein morgendlicher Besuch bei Ulli, dem es auch wieder besser geht, die eingefallene Lunge ist zu 99 % wieder in Ordnung und ansonsten hat er gute Laune und macht schon wieder Reisepläne, die ich ihm natürlich erst einmal ausreden muss.
Danach geht es im Bus zu den Moggao-Grotten in einem trockenen Tal ungefähr 25 Kilometer vor Dunhuang. Schon vor 1500 Jahren ließen buddhistische Mönche hier Höhlen in die Felsen graben, stellten Buddhafiguren hinein und ließen die bedeutendsten Künstler in den Räumen Wand-, Deckenmalereien und Fresken schaffen. Trotz der Zerstörungen über Jahrhunderte sind einige Höhlenmalereien aus der Tang Zeit, also von vor gut 1000 Jahren, unrenoviert und in gutem Zustand erhalten. Beeindruckend sind die Leuchtkraft der Farben und die Vielfalt der Motive.
Entlang der Seidenstraße konnte sich der Buddhismus hervorragend entwickeln, fand er doch bei den Karawanenhändlern in alten Zeiten Anklang und so erhielten die Mönche entlang der Seidenstraße immer große finanzielle Zuwendungen zum Schaffen von Kunstwerken, wie wir sie hier besichtigen wollen.
Beeindruckt stehen wir schon vor der Fassade der Höhlen, entlang einer Balustrade von mehr als einem Kilometer Länge sind über die Jahrhunderte über 600 Höhlen geschaffen worden. Die kleinsten sind keine 3 Quadratmeter groß, in der größten sitzt eine Buddhafigur mit einer Höhe von 38 Metern
Auch für uns Laien sind schnell Unterschiede in den Stilen der einzelnen chinesischen Epochen zu erkennen, die runden dicklichen Gesichter in der Tang-Dynastie und die indischen Einflüsse während der Liao-Zeit. Leider müssen wir die Fotoapparate abgeben, als wir zu der Führung aufbrechen. Auch hier ist der Eintrittspreis wieder beachtlich, knappe 18 €, aber die Grotten sind es wert. Von den über 600 Höhlen kann aber nur ein Bruchteil besichtigt werden und nach ungefähr 12 Höhlen lässt dann auch die Aufmerksamkeit nach.
Bis Mittag besichtigen wir die Höhlen, dann geht es in die Stadt zurück. Eigentlich will ich den ganzen Nachmittag am Computer arbeiten, aber ich habe mir wohl beim Frühstück den Magen verdorben und das Thermometer zeigt auch knappe 39 Grad Fieber, so dass ich mich sofort erst einmal ins Bett lege. Danach fühle ich mich ein wenig besser und kann wenigstens noch die letzten Angelegenheiten für Ulli telefonisch klären, meiner Gruppe etwas zu Essen geben und wieder ins Bett fallen.

Bericht von Tom Krech

Wir nehmen Ulli ein Lunchpaket zum Frühstück mit ins Krankenhaus. Es geht ihm schon wieder signifikant besser, er macht Scherze und schwatzt mit den Krankenschwestern. Noch gibt es keine Neuigkeiten von der Krankenversicherung, aber in Deutschland ist ja auch noch tiefste Nacht.
Ulli wird wohl auf jeden Fall erst einmal nach Hause fahren müssen, deshalb hat Eckhardt inzwischen schon Ullis Sachen gepackt und einen Teil versandfertig gemacht. Auch hier läuft der Service auf der Post tadellos und innerhalb einer dreiviertel Stunde haben wir vier Pakete versendet. In der Einkaufsstraße findet sich ein ruhiges Plätzchen für ein kühles Bier, Eckhardt und Monica gehen dann noch shoppen und wir finden ein Lokal mit leckeren Jiaotze, den gefüllten Teigtaschen.
Bevor am späten Nachmittag die Gruppe dann wieder zu uns stößt, bleibt neben der Arbeit am Computer noch ein winziges halbes Stündchen für einen späten Mittagsschlaf.
Gegen 16 Uhr haben sich dann unsere Radler durch die Wüste hierher gekämpft. Hubert hat die Gruppe per Karte und GPS geführt und Elisabeth hat mit ihrem Volkshochschulchinesisch alle Konversationen gemeistert und unser Busteam hat die Gruppe großartig unterstützt. Nach einer kurzen Duschpause für alle stehen dann noch die Singenden Sanddünen auf dem Programm.
Die Dünen sind schon vom Hoteldach zu sehen und erstrecken sich über mehrere Kilometer in der Landschaft. Das besondere ist die Höhe der Dünen, die höchsten überragen die Ebene von Dunhuang bestimmt über dreihundert Meter.
Im letzten Jahr herrschte hier ein gewaltiger Touristenzirkus mit mehreren hundert, vor allem chinesischen, Ausflüglern, die sich hier auf den Sandhaufen tummelten. Dieses Jahr sieht es eher einsam aus, nur ab und zu sieht man eine Hand voll Leute die Dünen hinauf klettern oder auf dem Kamel reiten. Auch die vierrädrigen Wüstenmotorräder warten einsam auf Kunden und das Superleichtflugzeug dreht auch nur ab und zu eine einsame Runde.
Trotzdem beträgt der Eintrittspreis 100 Yuan, also 10 €, für ein paar Sandhaufen ganz schön heftig. Wir entrichten diesen und stiefeln dann mühselig die Dünen hinauf. Am Abend ist es sehr angenehm, die Abendsonne taucht alles in ein angenehmes Licht und der Sand ist nicht mehr so heiß, so dass man wunderbar barfuss laufen kann.
Oben auf der Düne hat man dann den Blick auf den Mondsichelsee. Doch in diesem Jahr ist die Sichel nicht perfekt, wegen der schweren Niederschläge in den letzten Wochen und so ist der Grundwasserspiegel gestiegen und die „Mondsichel“ ausgelaufen.
Als die Sonne dann langsam am Horizont verschwindet wird es fast romantisch und eigentlich bin ich ganz froh, dass nach dem Stress der letzten Tage hier etwas mehr Ruhe herrscht und ich nicht den Blick von der Düne mit hunderttausend anderen Menschen teilen muss.
Abendbrot gibt es dann im Hotelrestaurant, aber es findet sich nur noch ein kleines Häufchen ein und so bestelle ich mir etwas, was ich sonst nie in China bestelle, nämlich ein kleines Steak.

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Bericht von Tom Krech

Gegen 4 Uhr morgens erreicht dann das Taxi endlich das schicke Hotel am Rande der Stadt. Ulli setzen wir vorsichtig in die Hotelhalle und bringen das Gepäck aufs Zimmer und ein paar Minuten später geht es dann weiter mit dem Taxi ins Krankenhaus.
Dort gibt es einen Notdienst und wir sind die einzigen Patienten hier, somit geht hier alles sehr schnell. Der chinesische Arzt freut sich erst einmal über den professionellen Rucksackverband, den unser Doktor ihm angelegt hat und dann geleiten wir Ulli zum Röntgen. Ein modernes Gerät zeigt sofort die Brüche, Schlüsselbein und zwei Rippen sind hin, ein CTG bestätigt dies noch einmal und alles Weitere muss der Chefarzt entscheiden, der in ein paar Stunden den Dienst beginnt. Da die Lunge auch etwas abbekommen hat wird Ulli wohl operiert werden müssen. Vorerst muss er im Krankenhaus bleiben und er bekommt die Luxussuite im Bettenhaus, fast genauso schön und noch größer als das Hotelzimmer im 4 Sterne Hotel und eine der Schwestern, die einzige, die ein wenig Englisch spricht, wird für Ulli abgestellt
Eckhardt und ich sind inzwischen zum Umfallen müde, deshalb fahren wir ins Hotel zurück. Dort gibt es um 7 Uhr schon Frühstück, das Buffet ist nicht schlecht und dann falle ich nach einer langen Dusche in mein riesiges Bett.
Leider klingelt mindestens 5-mal das Telefon und so bin ich drei Stunden später nicht viel frischer als vorher als ich wieder mit Eckhardt in die Klinik fahre.
Ulli ist inzwischen operiert worden und erwacht gerade wieder aus der Narkose. In der Lunge hatten sich Knochensplitter befunden und die hat der Chefarzt persönlich herausgeholt. Das schlimmste sei überstanden, sagt der Arzt und nun brauche Ulli einfach nur noch viel Zeit und Ruhe zum Gesundwerden. Viel ist Ulli nach der Narkose nicht abzuringen und so geht es flugs wieder zurück zum Hotel. Bis zum Abendbrot erledige ich dann noch ein paar Mails und informiere Krankenversicherung und Ullis Familie, dann ist es Zeit für ein paar mehr Stunden Schlaf nach diesen 48 Stunden Anstrengung.

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von Hami nach Xingxingxia, 196 Kilometer, 1143 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Sehr zeitig und ohne Frühstück geht es heute los, erwartet uns doch der längste Tag der Tour. Da das einzige Hotel am einzigen winzigen Ort zwischen Hami und Xingxingxia nicht mehr existiert, müssen wir nun diese Doppeletappe fahren und uns erwarten knappe 200 Kilometer.
6 Uhr rollen wir dann auch durch die gerade erwachende Stadt und es ist angenehm frisch und es weht uns nur ein leichtes Lüftchen entgegen. Die ersten Kilometer geht es noch durch die kleinen Dörfer vor Hami, die hauptsächlich vom Anbau der Hami-Melonen und Gemüse leben. Dann kommt ab und zu ein ödes Stück Land und nach guten 30 Kilometern erreichen wir die Hauptstraße und die Wüste beginnt nun.
Zu schreiben gibt es darüber nicht viel, denn es ist auch hier nur Dreckwüste und keine schöne Bilderbuch-Sandwüste, die uns hier begleitet.
Nach 65 Kilometern erlebe ich eine Überraschung, dort gab es noch vor einem Jahr eine Zeile mit gut 20 Restaurants und die sind nun alle weg, nix mehr da, nur eine für die zweite Autobahnspur platt gewalzte Fläche. Auf der anderen Straßenseite gibt es noch ein einzelnes Restaurant, etwas schlampig, aber die Nudelsuppe, die wir hier bekommen, ist in Ordnung und es gibt auch kalte Getränke.
Am Nachmittag haben wir dann sogar leichten Rückenwind, so dass nicht zu spüren ist, dass es die ganze Zeit bergan geht. Inzwischen hat sich auch die Gruppe ein wenig zersplittert und der Bus wartet aller 30 Kilometer und versorgt uns mit Wasser. Am Morgen war ich noch mit vorneweg gefahren, hänge mich nun aber hinten mit an die langsamsten Fahrer. Bei Kilometer 160 hat Helga dann genug für heute und steigt in den Bus. Hubert, der auch noch mit hinten geblieben ist, und ich, wir jagen dann gemeinsam Ulli hinterher, den wir nach einer halben Stunde auch wieder vor uns sehen.
Das Wetter ist für uns sogar noch besser geworden, ab und zu gibt es eine kräftige Bö mit Rückenwind und so geht es weiterhin gut vorwärts, auch wenn inzwischen doch ab und zu ein etwas dickerer Hügel in der Wüste steht.
Dann passiert das große Unglück und keiner weiß mehr genau, wie es passiert ist, denn plötzlich liegt Ulli mitten auf der Straße und bewegt sich nicht mehr. Ich hatte gerade mit meinen Mp-3 Player neu programmiert und deshalb nichts beobachtet und Hubert und Monika waren kurz vor Ulli.
Als ich Ulli ein paar Sekunden später erreiche erwacht er aus der Ohnmacht und gibt wenigstens ein paar Laute von sich, vor allem die Schulter sieht nicht gut aus und es scheint ihm alles weh zu tun. Wir befreien Ulli vorsichtigst vom Fahrrad ohne ihn groß zu bewegen und sperren die Straße, damit wir nicht noch alle von den großen Trucks überrollt werden. Ulli jammert vor allem über Schmerzen in der linken Schulter und im Brustbereich.
Inzwischen telefoniere ich unseren Doktor und den Bus heran, Ulli bekommt meine Packtaschen als „Kissen“ und kann so etwas bequemer liegen, der Rücken scheint nicht verletzt zu sein.
Als wir Ulli den Helm abnehmen, merken wir, dass er noch großes Glück hatte, denn der Helm war an drei Stellen zerbrochen und die Sonnebrille komplett zerkratzt, aber an Ullis Wange gibt es nur ein kleine Schürfwunden. Auch seine Handschuhe und ein paar halbleere Wasserflaschen im Trikot haben ihn an Händen und Hüften vor Schlimmerem bewahrt.
Inzwischen sind der Bus und der Doktor eingetroffen, Ulli kann schon wieder etwas reden und der Doktoir stellt sofort das gebrochene Schlüsselbein fest, der Oberarm ist sehr geschwollen und Rippen könnten gebrochen sein, keine Lebensgefahr also, aber ein Fall fürs nächste Krankenhaus.
Erst einmal bringen wir Ulli vorsichtig auf den Bus und schicken diesen bis zu unserem Übernachtungsort.
Die letzten 30 Kilometer machen wir uns natürlich alle große Sorgen und plagen uns noch einmal 400 Höhenmeter hinauf. Außerdem scheint noch etwas mit der Übernachtung schief zu laufen, sagt mir der Busfahrer am Telefon. Im Hotel will der Verwalter dann nichts von meiner Bestellung gewusst haben, relativ schnell stellt sich heraus, dass sein Kollege den Anruf angenommen hat und uns erst einmal ins nächste Guesthouse verlegt hat.
Die Übernachtung in Xingxingxia ist mehr als einfach, es gibt genügend Zimmer, in denen es aber nichts außer zwei oder drei Betten gibt. Wasser gibt es in einem Fass im Hof und die Toilette befindet sich außerhalb des Geländes.
Beim Abendbrot im Restaurant um die Ecke organisiere ich Ullis weiteren Transport nach Dunhuang und ich weise die Gruppe für die nächsten beiden Tage so ein, dass sie ohne mich zurecht kommen können.
Gegen 22.30 verlassen dann Ulli, ich und Eckhardt, der uns noch begleiten will, Xingxingxia in Richtung Dunhuang. Die Straße ist sehr holprig, aber Ulli klagt nicht, was vielleicht auch an dem starken Schmerzmittel liegt, welches der Doktor ihm noch gegeben hat.
Hinten sitzen Eckhardt und ich auch ziemlich gequetscht, so dass an Schlaf nicht zu denken ist und wir nähern uns quälend langsam Dunhuang. 3 Mal müssen wir kurz Pause machen, da unsere Rücken und Sitzflächen schmerzen und alles Weitere ist dann im Eintrag für den morgigen Tag zu lesen.

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Ruhetag in Hami

Bericht von Tom Krech

Eigentlich wollte ich lange schlafen, aber irgendwann vor dem Aufstehen klingelt mein Zimmertelefon, ich solle in die Lobby kommen, irgendeine Dame erwarte mich dort. Etwas desorientiert wandere ich in die Lobby und eine Chinesin aus Urumqi wartet dort auf mich, mit der Brille von Helma. Natürlich wecke ich sofort Helma, aber die Freude war nur von kurzer Dauer, denn die lange verhandelte und ausgemessene Brille passt nicht, was heißt, auf die Ferne sieht Helma mit der Brille schlechter als ohne, und, das ist ja nicht der Sinn einer Brille. Also müssen wir heute wieder einen Optiker finden, der beweisen kann, dass die Werte der Brille nicht mit den Auftragswerten übereinstimmt. Die Lady aus Urumqi ist natürlich auch unglücklich, dass sie nun noch Ärger mit der Brille am Halse hat und ich auch.
Beim Frühstück stellt sich zufällig heraus, dass die Brille vorzüglich auf Eckhards Nase passt und die Sehstärke auch.
Nach dem Frühstück kommt dann der Ausflug zum Optiker. Die junge Dame hier im Laden ist sehr freundlich und hilfsbereit und natürlich stimmen die Werte der neuen Brille Helmas  nicht und die Lady aus Urumqi hat keine Lust und wohl auch nicht die Mittel, die 330 Euro wieder zurück zu zahlen und schlägt abenteuerliche Wege vor, wie wir die Brille ändern lassen und dann wieder irgendwohin schicken lassen können. Aber inzwischen wartet meine Gruppe schon im Hotel auf mich und auch Helma hat keine Lust auf Experimente und Eckhardt wolle die Brille, aber natürlich nicht zum vollen Preise. Die Brillenfrau wolle sich den Vorschlag noch einmal überlegen, solange ich mit meiner Gruppe zur Post fahr und wir schon einen Teil der Sachen, die wir nicht mehr brauchen, nach Deutschland versenden.
Auf der Post hatte ich eigentlich viele Leute und totales Chaos bei der Abfertigung erwartet, aber es passierte genau das Gegenteil. Am Paketschalter nur ab und zu ein Chinese, die Damen am Schalter freundlich. Wir bekommen ohne Probleme die Pakete, befüllen alles, die Damen kontrollieren noch einmal, dass nichts Ungesetzliches in den Paketen ist und helfen dann beim Verpacken und Verkleben der Kartons. Auch das Ausfüllen der Formulare erfolgt schnell und problemlos und nach einer guten Stunde bin ich mit den 10 Leuten, die etwas zu versenden hatten wieder auf der Straße zurück und wenig später im Hotel.
Hier erfahre ich dann, das die Brillendame die Stadt verlassen hat, die Brille liegt am Counter vom Hotel mit einem Zettel auf dem steht: „Sorry, kann Ihnen leider nicht weiter helfen.“
Ich bin ziemlich überrascht über die Frechheit, Helma trägt’s mit Fassung und beginnt mit Eckhardt über den Brillenpreis zu verhandeln und bis zum Abend war das Problem dann intern gelöst. Mal sehen, ob ich für den Blog noch ein Foto mit Eckhardts-neuer-Helma-Brille finde.
Mittag essen wir dann in einer kleinen Jiaotze Stube, also sind gefüllte, gekochte Maultaschen angesagt. Leider ist die Spezialität des Hauses, Jiaotze mit Eselsfleisch, heute aus, da heute noch kein Esel gestorben ist, aber die anderen Sorten sind auch alle sehr lecker.
Für den Nachmittag bleibt nur noch das Schlendern über den Basar, doch in der Nachmittagshitze passiert hier nicht sehr viel, nur wenige Kunden machen in der Hitze ihre Einkäufe und auch ein Teil der Verkäufer zieht es vor ein Stündchen zu schlafen, als in der Hitze Kunden zu werben. Um auf das Brillenthema zurückzukommen, das mich heute schon den halben Tag beschäftigt hat, kaufe ich mir eine neue Sonnenbrille, natürlich nur eine billige für 10 Yuan, also 1 Euro, denn die verliere ich sowieso wieder in den nächsten Tagen, habe ich doch schon 6 Sonnenbrillen auf dieser Reise verschlissen.
Als ich dann gegen 16 Uhr ins Hotel zurück komme, hat der hauseigene Netzwerkfuzzi endlich meine Leitung im Zimmer frei schalten können, auch daran habe ich schon wieder ein großes Bündel an Nerven verloren, aber nun heißt es für mich, den Blog für die letzten Tage aufzufüllen, also ein großer Berg an Arbeit für den Rest des Tages.
Dazwischen gibt es dann noch Abendbrot im Hotelrestaurant, gemeinsam mit der Teilgruppe, die am frühen Abend auch eingetroffen ist, belagern wir vier große Tische im Restaurant und essen uns einmal durch die Speisekarte. Vor allen die noch nicht zu sehr an China gewöhnten Leute kommen heute auf ihre Kosten, denn es gibt einmal Fleisch ohne viele Knochenstücke und zum anderen nur ein oder zwei Gerichte mit leichtem Schärfegrad. Obwohl ich eigentlich sonst auch immer nur leicht oder mittelscharf bestelle, sind für einige die gemischten Nudeln, Ban Mian, nur genießbar, wenn sie die Chilis aufs sorgfältigste heraussortieren.
Bis spät in die Nacht kann ich leider nicht mehr am Computer arbeiten, da wir am nächsten Morgen sehr zeitig los wollen, erwarten uns doch 200 Kilometer Strecke und so viel ist kaum einer meiner Teilnehmer in seinem Leben zuvor gefahren.

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151 Kilometer, 850 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Sieben Uhr soll es Frühstück geben, doch kurz vorher ruft mich die Küche an und sagt, dass es erst um halb acht ging. Ich niese die Rezeption und den Koch zusammen, hatte ich doch am Abend mehrfach nachgefragt und das zeitige Frühstück war mir bestätigt worden. Allerdings ändert das nichts an der Tatsache, aber ich fühle mich besser.
Gegen 8.30 rollen wir bei leichtem Gegenwind und schönstem Sonnenschein aus der Stadt. Die Schlechtwetterphase scheint vorbei und die Sonne lässt den Schnee von gestern auf den Berghängen recht schnell zusammen schmelzen.
Vorbei geht es an idyllischen Dörfern, die Bauern bewässern mit Tienshan-Wasser die Felder und alles ist Grün. Hinter den Feldern liegt Wüste und dann wieder eine Bergkette, deren Gipfel sich in weiße Wölkchen hüllen.
Nach schon 65 Kilometern durch die grüne Ebene, die nun durch Jurten und Pferdeherden dominiert wird, machen wir in einer Nudelstube Mittag. Dann geht es die letzten Höhenmeter hinauf bis zum Pass und hier gibt es richtig schönen Nadelwald. Wären nicht überall die Jurten der nomadischen kasachischen Pferdezüchter, könnte dieser Ort auch irgendwo in Österreich oder der Schweiz liegen.
Nach dem Pass geht es in einem wilden Tal abwärts. Mit jedem Meter, den wir nach unten fahren wird es trockener. Dann kommt noch einmal ein kräftiger Anstieg und nun sind wir auf der anderen Seite des Tienshan-Gebirges und vor uns liegt eine unendliche Tiefebene und hunderte von Kilometern nur Wüste.
Die Entscheidung für die nördliche Route der Seidenstraße war trotz des Kälteeinbruchs richtig, denn hier ist es schon wieder brütend heiß und ein paar Tage wird uns die Wüste noch begleiten, bevor wir dann ins richtige China kommen.
Hinter uns winken die Schneeberge noch einmal zum Abschied, es ist ein faszinierendes Spektakel, vorne trockenste Wüste und hinten eisbedeckte Schneegipfel, stahlblauer Himmel und weiße Schäfchenwolken.
Gegen 17 Uhr sind wir dann fast 1500 Höhenmeter hinunter gefahren und erreichen den Rand der Millionenstadt Hami. Hami ist berühmt für seine Hami-Melonen, eine verwandte Art der Honigmelone. Doch im Moment gibt es nur Früchte aus dem Gewächshaus, denn die Erntezeit für die Melonen beginnt erst in mehr als einem Monat.
Das Hotel in der Stadt ist schnell erreicht und heute gibt es wieder einmal luxuriöse Zimmer und Wäscheservice. Und wir haben einen unerwarteten Ruhetag hier, denn das nächste Hotel, etwa 70 Kilometer weiter, mitten in der Wüste, ist dem Autobahnbau zum Opfer gefallen.
Also müssen wir übermorgen 200 Kilometer durchblasen, aber wir können uns morgen noch ein wenig erholen.
Abendessen gibt es in einem Straßenrestaurant und vor allem unsere Fleischesser kommen auf ihre Kosten, denn es gibt ganze Fische und ganze Hühner vom Grill und auch noch Fleischspieße. Die Halbvegetarier stürzen sich dann auf den Joghurtstand auf der anderen Straßenseite, plündern diesen und nach einem sich dem Gelage anschließenden Spaziergang geht es dann in die weichen Hotelbetten.

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