Monatsarchiv für Juli 2008

112 Kilometer, 874 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Vorbei ist das trübe Wetter und die Sonne strahlt wieder und es ist gleich am Morgen sehr warm und stickig. So in dieser Art wird das Wetter wohl bis Beijing bleiben und ich finde es nicht sehr angenehm.
Frühstück gibt es im Hotel und dann geht es weiter auf der belebten Straße. Auch heute bleiben wir erst einmal zusammen und fahren im Pulk, denn zu den viele Autos kommen wieder einmal jede Menge Tunnels, die lang und unbeleuchtet sind und durch die wir uns nur im Schutz der Gruppe und einigermaßen beleuchtet trauen.
Die Straßenränder werden genutzt um eine Sorte roter Beeren zu trocknen, die an unscheinbaren Sträuchern wächst. Die Geruchs und Geschmacksprobe zeigt, dass es sich nicht um eine süße Gaumenfreude handelt, sondern um Sichuanpfeffer, der den Gerichten eine fasst betäubend scharfe Note gibt.
Vor Baoji ist dann endlich Schluss mit dem vielen Verkehr und wir biegen in eine Nebenstraße, die erst einmal 300 Meter nach oben geht, in Kombination mit der feuchten Hitze ein kleiner Kraftakt und das T-Shirt klebt nur so am Körper und nimmt in Kombination mit dem Straßenstaub eine unansehnliche Färbung an.
Hinter dem Berg treffen wir die andere Gruppe in einer Nudelstube und da sie uns den Laden empfehlen bleiben wir hier bei einigen riesigen Portionen und ein paar kalten Gerichten dazu. Wieder einmal lassen wir dann eine Fotoorgie mit dem Personal über uns ergehen, bevor es dann in die Stadt Baoji hineingeht.
Eine große Straße hinunter rollen wir dann auf eine Große Mao Tse Tung Statue zu und natürlich machen wir auch hier einen langen Fotostopp. Nachdem es in den 80er und 90er Jahren noch Diskussionen um die politische Rolle des Großen Vorsitzenden gab und eine 60/40 Regelung getroffen wurde, das heißt 60 Prozent seiner politischen Aktionen seien positiv und 40 Prozent negativ zu bewerten, braucht es heute keiner Sprachregelung mehr. Das heißt, das heute kaum noch einer über Mao und Genossen debattiert, denn es geht ja wirtschaftlich aufwärts und für Politik interessiert man sich im Moment kaum hier im Lande, außer für die Ereignisse rund um die olympischen Spiele und eins dieser Ereignisse sind wir.
Die Stadt durchqueren wir auf einer großartigen sechsspurigen Piste, eine angenehme Abwechslung zu der schmalen verkehrsreichen Straße heute Morgen und gestern. Dann nehmen wir wieder die Nebenstraße und es geht durch eine weite Ebene mit Dörfern und Maisfeldern in den späten Nachmittag.
Kurz vor Meixian allerdings holpern wir dann noch einmal durch eine lange und staubige Baustelle, die sich fast 10 Kilometer hinzieht, aber dann liegt endlich das kleine Städtchen vor uns. Das Hotel liegt direkt neben dem Nachtmarkt und es gibt Leckereien vom Grill und besonders sind die Tintenfischspießchen hervorzuheben und auch der gegrillte Fisch ist sehr lecker.
In der Nähe des Hotels gibt es dann noch einen Massagesalon und die halbe Gruppe zieht dort zu einer Fußmassage ein und auch ich gönne meinem Rücken wieder einmal ein paar feste Griffe und lasse mich von einer jungen Dame verbiegen. Gut massiert besorge ich mir dann noch ein Bier und schreibe ein paar Zeilen am Computer, bevor ich kurz nach Mitternacht in mein Bettchen falle.

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131 Kilometer, 780 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Nach dem Frühstück asten wir unsere Koffer von den Bungalows zurück zum Bus und gegen 9.30 Uhr fahren wir los. Es hat die ganze Nacht geregnet und ist immer noch verhangen und grau, doch es regnet nicht, nur ab und zu gibt es einen Nieselschauer.
Die ersten 30 Kilometer geht es auf der gut ausgebauten Straße zurück nach Tianshui, vorbei an idyllischen kleinen Dörfern und Marktleben am Straßenrand. Unten treffen wir dann wieder auf die Hauptstraße mit belebtem Verkehr. Hunderte von Trucks sind unterwegs und pressen uns am ersten Pass an den Straßenrand, so dass wir unsere Taktik ändern müssen und geschlossen in der Gruppe weiter fahren. Den Rest des Tages bleiben wir dann in fast geschlossener Formation, denn nur in dieser gelingt es uns, den Lkw Paroli zu bieten und uns nicht abdrängen zu lassen. Immer wieder gibt es Rangeleien mit Truckfahrern, die trotz Gegenverkehr überholen wollen oder wir sehen uns einer Phalanx von LKW´s gegenüber, die überholend auf uns zu rollen, es scheint für Radfahrer auf dieser Straße niemand Verständnis zu haben. Ständig geht es in leichten und mittleren Hügeln auf und ab und wir sammeln ordentlich Höhenmeter bei leichtem Nieselregen.
Am Nachmittag wird dann das Wetter noch etwas schlechter und wir haben ab und zu einen leichten Regenschauer über uns ergehen zu lassen.-
Der Wei Fluss ist stellenweise nur ein dünnes braunes Rinnsaal, allerdings eingebettet in ein idyllisches Tal mit terrassierten Feldern, kleinen Dörfern und schmalen Feldern. Durch die Landschaft geht die Eisenbahn, die über Viadukte im Tal hin und her geführt wird. Von den Hügeln hat man einen weiten Blick und es sieht aus wie eine Spielzeugeisenbahn in wunderschöner Modelleisenbahnlandschaft.
Das Hotel am Abend ist dürftig, dafür wartet das Restaurant mit ordentlichen Leckereien auf. Nach dem Abendessen setzen wir uns noch ein wenig zusammen.

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athen-peking

Sonntag, 13. Juli 2008: Maijishan

Ruhetag: „Buddhas und Grotten“

Bericht von Tom Krech

Nach den zwei langen und anstrengenden Fahrradtagen tut es gut, lange zu schlafen und nicht auf den Wecker hören zu müssen, aber meine innere Uhr lässt mich nicht verschlafen und so bin ich 20 Minuten vor dem Frühstück wach.
Im großen Speisesaal gibt es ein opulentes chinesisches Frühstück, zum Glück mit Kaffee. Im dritten Anlauf kann ich mir eine größere Suppenschüssel organisieren und mische mir einen riesigen Milchkaffee. Danach kann dann der Tag richtig starten.
Um 10 Uhr ziehen wir los zu unserer Besichtigung. Bei leicht grauem Himmel führt der Weg einmal um den Berg herum und dann taucht wieder die Kulisse des Maijishan, des „Heuhaufenberges“ auf. Zwischen den sanften Hügeln des Mittelgebirges ragt er mit seiner auffälligen Form hervor. Ehemals auch ein wichtiger Punkt an der Seidenstraße, entstanden die Skulpturen und Höhlen am und im Berg vor 1500 Jahren in relativ kurzer Zeit und spiegeln nicht wie die Grotten in Dunhuang einen größeren geschichtlichen Zeitraum wider.
Mir unseren vier Tickets zu wenig, mogeln sich die gut dreißig Leute am Kontrolleur am Eingang vorbei und dann geht es steile Treppenstufen am Felshang hinauf zu den ersten Höhlen.
Über 150 kleinere und größere Höhlen gibt es hier, die mitunter sehr schöne und gut erhaltene Skulpturen enthalten. Volker gibt uns einen Überblick über die geschichtliche Bedeutung der Grotten und die Gestiken und Haltungen der unterschiedlichen Figuren. Besonders beeindruckend sind die großen Buddhafiguren in der Steilwand, die auf ein Holz-Metallgestell aufgetragen wurden. Überall im Fels sind noch die kleinen Höhlungen zu sehen, in den früher Rundhölzer und Balken steckten und auf denen Wandelgänge und kleine Tempel standen. Leider hat vieles von den äußeren Bauten die Invasion der Moslems, den Wandel der Zeiten und die Kulturrevolution nicht überstanden.
Nach drei Stunden reicht es dann an buddhistischem Input und wir teilen uns auf verschiedene Restaurants auf.
Der Nachmittag, an dem es zu regen anfängt und bis zum Abend auch nicht mehr aufhört, gehört jedem selbst und verläuft relativ ruhig, meist auf der Terrasse des Bungalows.
Abends beschließen wir, noch einmal in den kleinen Ort zum Essen zu fahren und mit einiger Mühe finden wir ein Restaurant mit einem entsprechend großen Raum und haben ein eher ländliches Mahl, besonders lecker sind die kurz gebratenen Blätter der Taglilien.
Die Nacht im Hotel mit rauschendem Bach und rauschendem Regen ist dann wieder sehr angenehm, auch wenn die Wäsche im Zimmer keine Chance mehr hat trocken zu werden, wenigstens dekoriere ich meine Unterhosen auf die Wandlampen, damit ich morgen etwas zum Anziehen habe.

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137 Kilometer, 1197 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Die letzten Tage kamen wir durch Regionen, in denen nicht all zu oft Ausländer vorbeikommen, denn fast überall werden wir gebeten, mit den Leuten vom Restaurant oder vom Hotel Fotos zu machen. Gestern Abend hatten wir uns in der Halle zu einem großen Foto formieren müssen und heute Morgen beim bepacken der Fahrräder klicken schon wieder die Fotohandys.
Leider ist das Wetter nicht besser geworden, der Himmel weiß nicht recht, ob er  es regnen lassen möchte oder auch nicht. Erst einmal geht es durch das kleine lebendige Städtchen. Morgens sind immer die meisten Leute unterwegs, mit Bussen, Autos, Fahrrädern, Lasträdern und tuckernden Dreiradtransportern und dann ist China wirklich so, wie man sich es vorstellt, mit Menschen überall.
Hinter dem Ort wird es dann wieder etwas beschaulicher, es geht wieder durch schöne kleine Dörfer mit Lehmhäusern und leicht geschwungenen Ziegeldächern. Vor Jahren wohnte ein Teil der Leute auch noch in Höhlen in den Lößformationen, aber heute sind die meisten von den großen Wohnhöhlen verfallen oder werden nur noch zum Lagern von Mais oder Stroh verwendet.
Jedes Dorf hatte früher auch seinen eigenen Tempel und sein eigenes buddhistisches oder taoistisches Kloster oder Klösterchen. In der Kulturrevolution ist das meiste davon abgeschafft worden. Aber hier im Lößgebiet hat einiges mehr überlebt als anderswo. In der großen Lößwand, die uns schon seit gestern begleitet, sehen wir, nur durch einen kühnen Pfad in der Steilwand zu erreichen, kleine Klausuren und Klösterchen, die wie Vogelnester in der Wand hängen.
In Gangu gibt es dann das „Große Elefantenkloster“. Warum es Elefantenkloster heißt, kann ich nicht herausfinden, aber die Anlage ist recht groß und wir stoppen die Räder und steigen die Treppen hinauf zu den Tempeln. Das Kloster ist noch, oder besser gesagt wieder in Betrieb und es gibt zahlreiche neu gebaute Tempel.
Gleich im ersten Tempel gibt es drei wunderschöne Jadebuddhas, die vom Stil eigentlich gar nicht hierher passen und ein Arbeiter bestätigt mir auch, dass dies Geschenke aus Burma seien.
Dahinter schließt sich eine „10.000 Buddha Höhle“ an, die gerade neu renoviert wird, was in China heißt, dass alle Lehmfiguren neu gemacht werden. Hunderte von Boddhisatvas und regionalen Heiligen sind hier dargestellt, unmöglich einen Überblick über die Namen und die Funktionen der einzelnen Figuren zu bekommen, aber man bekommt einen Eindruck, wie flexibel der Buddhismus bei der spirituellen Eroberung vorgegangen ist, so dass lokale mythische Gestalten und Götter einfach zu buddhistischen Heiligen und Boddhisattvas erhoben werden.
Wir laufen durch einen langen Gang mit Figuren, die zum Teil lustig, Furcht erregend, grausam, weise, albern oder dumm anmuten. Lokale Handwerker sind mit dem Bemalen der Figuren beschäftigt und jeder der Gestalten bekommt ein knallbuntes Outfit.
Hinter den oberen Tempeln führt der Weg in die Felswand an kleinen Höhlen vorbei, die aber leider alle verschlossen sind, bis hin zu einem großen Buddha, der 23,3 Meter in die Höhe hinaufragt. Nur auf dem Fuß der großen Figur hätte unsere halbe Reisegruppe Platz gefunden und beeindruckt starren wir in die Höhe.
Viel Zeit bleibt uns nicht für die Besichtigung, denn noch ein langer Fahrradtag liegt vor uns und auch kein einfacher, denn die Straße schraubt sich noch einmal über 15 Kilometer in die Höhe und auch danach bleibt es hügelig. Erst in Tianshui bekommen wir Rückenwind und fliegen über die neu gebaute vierspurige Straße unserem heutigen Ziel, dem buddhistischen Heiligtum Maijishan, entgegen, aber es wird dann noch einmal anstrengend und geht wieder bergauf in die Berge hinein.
Zum Schluss, schon im Park angekommen, geht es dann noch einmal 300 Höhenmeter in den kleinsten Gängen bis zum Hotel. Mit ein paar Leuten verfahren wir uns dabei noch, bekommen dafür aber einen ersten Blick auf den Maijishan. Der „Heuhaufenberg“ steht in der Mitte eines weiten Tales und ist an seiner kahlen Seite über und über mit kleinen und größeren Höhlen versehen worden, die von gefährlich anmutenden Wandelgängen verbunden werden
Als wir dann endlich in den Bungalows des Hotels unser Quartier beziehen, fängt es schon an dunkel zu werden und so beschließen wir, doch im Hotelrestaurant zu essen, was dann auch ganz lecker war.
Die Nacht ist kühl und erfischend und ich kann super gut schlafen beim Rauschen des kleinen Baches vor der Tür.

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„Durchs Lößgebiet“

139 Kilometer, 735 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Frühstück gibt es in der Nudelstube gegenüber dem Hotel. Leider war keine Baotze oder etwas anderes zu finden und ich kann langsam keine Nudeln zum Frühstück mehr sehen, aber mit ein paar Keksen als Nahrungsergänzung bin ich zwar nicht auf dem gesündesten Trip, aber es reicht dann doch für einen halben Tag, auch wenn der sehr anstrengend ist.
Und das wird der heutige Tag, denn es geht gleich nach Dingxi gut bergan. Glücklicherweise wird es kein heißer Sonnentag und der ab und zu fallende leichte Nieselregen macht das Fahren sehr angenehm. In leichten Schwingungen zieht sich die Straße die Lößberge hinauf und führt oben auf einem Lößberg entlang. Links und rechts geht es mehr oder weniger steil tief nach unten. Jeder Zentimeter des wertvollen Bodens wird genutzt und die Berge sind von unten bis oben terrassiert.
Von oben hat man einen grandiosen Blick auf die nächsten Berghänge, die parallel zu unserem Berg verlaufen. Über Jahrmillionen hinweg hat der Wind den Staub aus der Taklamakan  und der Wüste Gobi abgetragen und dieser hat sich hier in mehreren hundert Meter dicken Schichten abgelagert. Der Regen hat tiefe Schluchten in die Hänge gespült und die Flüsse haben sich tief eingefressen. Obwohl das Grundwasser sehr tief liegt und die Region nicht sehr regenreich ist, ist der Boden durch seine kapillare Struktur sehr fruchtbar. Hier wird das wenige Wasser nach oben gedrückt, kommt aber nicht zur Verdunstung und so brauchen die Böden hier nicht bewässert zu werden.
Nach einer schönen langen Abfahrt haben wir uns in Longxi unser Mittag gut verdient und es gibt wieder einmal Nudelsuppe, wenigstens mit ein paar Salaten und scharf eingelegtem Gemüse dazu. Das Personal ist wieder einmal von unserem Restaurantbesuch begeistert und wir müssen noch eine Fotosession über uns ergehen lassen.
Nach dem essen geht es dann durch malerische kleine Dörfer, ich nenne sie die „Dörfer der alten Männer“, da überall alte und sehr alte Männer auf der Straße sitzen und Karten spielen, Rauchen, sich unterhalten oder einfach so in die bunte Welt sehen. Welche Wandlungen und Wendungen in der Geschichte dieses Landes haben sie miterlebt und blicken nun auf uns, die wir wie Außerirdische daherkommen.
Noch einmal geht es einen Pass hinauf und links und rechts auf den Feldern wird Getreide geerntet und auf großen Dreschplätzen zusammen gefahren und dort sind Männer und Frauen dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen. Teilweise wird das Getreide auf der Straße ausgebreitet und die Fahrzeuge dreschen die Samen aus, dann wird das Getreide nach oben geworfen und der Wind macht die mühselige Trennarbeit. Etwas weiter gibt es richtig große Plätze, auf denen die Bauern aus einem Dorf gemeinschaftlich herumwuseln und die ausgedroschenen Garben zu großen Heuhaufen stapeln.
Am späten Nachmittag führt dann die Straße immer am Grunde einer aus Löß und Steinen gespülten Wand entlang, die sich bis zu 200 Meter nach oben zieht und mitunter sogar über uns wölbt. In wenigen Jahren wird es hier nicht mehr so angenehm durch die Landschaft gehen, denn die Vorarbeiten für ein gigantisches Autobahnprojekt laufen, überall werden Tunnel gebohrt und es wird durch die schöne grüne Landschaft planiert.
Recht müde erreichen wir unser einfaches Hotel in Luomen, es dauert eine Weile bis ich es endlich geschafft habe, alle Zimmer mit Handtüchern und Toilettenpapier auszustatten, aber dafür ist das Essen im Hotelrestaurant mehr als reichlich und bäuerlich gut. Wir lassen uns eine lokale Spezialität aufschwatzen, ein Gericht mit Mais und Kartoffeln und dann kommt ein großer Teller mit Pellkartoffeln und gekochtem Mai oben auf gestapelt, alle mussten darüber herzlich lachen und geschmeckt hat es auch.
Nach der Essorgie müssen wir uns noch einmal in der Halle versammeln und ein großes Foto schießen lassen für das Hotel, vielleicht werden im nächsten Jahr hier entlang unserer Route überall unsere Fotos in den Lokalen und Hotels hängen, vielleicht habe ich ja die Möglichkeit, dies im nächsten Jahr zu prüfen.
Und wieder einmal gelingt mir gleich am Morgen eine Aufnahme von einem UFO.

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106 Kilometer, 937 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Bei trübem Wetter geht es aus der Stadt heraus und da der gelbe Fluss einen Schwenk nach Norden macht und wir weiter nach Osten fahren, müssen wir erst einmal auf der belebten schmalen Straße aus dem Talkessel heraus klettern.
Welch ein Glück, dass heute die Sonne nicht strahlt, denn die Strecke ist schmutzig und staubig und hunderte von kleinen Transportern und Bussen quälen sich den Berg laut hupend hinauf. Bei heißem Wetter wäre es eine Tortur geworden, die staubige stressige Straße zu fahren.
In einem kleinen Dorf stauen sich dutzende von kleinen Traktoren mit Hängern, beladen mit Gemüse und Melonen. Auf dem Dorfplatz ist die zentrale Aufkaufstelle, es wird gewogen, verkauft und in größere Fahrzeuge umgeladen, ein Gewimmel wie auf einem Ameisenhaufen.
Hinter Lanzhou beginnt auch das Lößplateau. Von Plateau haben wir noch nicht viel gemerkt, aber rundherum besteht alles nur noch aus gelber Erde und diese wird auch zum Häuser und Höfe bauen verwendet. Die Felder an den Bergen sind terrassiert und alles ist sauber und ordentlich bestellt. Tiefe Canyons haben selbst kleine Bäche in der Regenzeit in die gelbe Erde gefressen und in den bis zu 50 Meter tiefen Gräben werden sofort kleine Felder angelegt.
Und überall auf den Feldern wird gearbeitet, Gemüse wird gehackt, große Kübel, deren Inhalt mächtig nach Sch…. Stinkt, werden ausgekippt und verteilt und es wird Getreide geerntet. Auf den kleinen Feldern können kaum Maschinen eingesetzt werden  und so passiert alles per Hand. Mit der Sichel wird ein Bund Getreide geschnitten, dann zu einer Garbe zusammen gebunden und dann zum Trocknen aufgestellt.
Mittag essen wir in einer kleinen Kneipe mit kalten Nudeln und kalten Getränken, dann geht es weiter durch kleine Dörfer bis nach Dingxi, ein kleiner Ort mit einem recht modernen Zentrum und recht gutem Hotel. Nur ist es etwas schwierig ein Restaurant zu finden, aber dieses ist dann richtig gut, auch wenn nur die ersten 10 Flaschen Bier gekühlt sind.
Im Hotel muss ich die Klimaanlage abstellen, da der ganze Raum vibriert und kann leider in eigenem Saft gebadet nicht richtig gut schlafen.

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Bericht von Tom Krech

Für ein 4-Sterne–Hotel ist das Frühstück lausig und es gibt kaum noch freie Plätze im Lokal, eigentlich hatte ich mich mal wieder auf einen schönen Kaffee gefreut, aber in dem Trubel und dem Riesenansturm auf das Buffet, kann ich gerade einmal eine lauwarme Tasse dünnen Gebräus ergattern. Zum Glück habe ich noch etwas Joghurt, eine Melone und ein Päckchen Instant Kaffee auf dem Zimmer für ein zweites kleines Frühstück.
Mit dem Bus geht es dann zum Gelben Fluss. Es gibt hier ein modernes Denkmal für die Wiege der Zivilisation, der Gelbe Fluss als die Mutter der Nation. Das Denkmal ist eigentlich nur interessant wegen des chinesischen Trubels drumherum. Hunderte von chinesischen Ausflüglern tummeln sich hier und wir organisieren ein großes Gruppenfoto. Die chinesischen Fotografen sind superschnell und haben drei Minuten später schon die ersten Abzüge von den Bildern in der Hand, Computer und Drucker stehen gleich 5 Meter weiter.
In dem Parkstreifen am Gelben Fluss herrscht buntes Alltagsleben für die Rentner der Stadt, es wird getanzt und gesungen, ein älteres Duo spielt schauderhaft klassische, europäische Musik auf Akkordeon und Geige, eine Tai-Chi Lehrerin gibt älteren Damen Unterricht im Schwertkampf und viele Chinesen führen ihre Hunde spazieren. An jeder Ecke gibt es etwas Neues zu sehen und zu bestaunen.
Mit einer klapprigen Drahtseilbahn fahren wir über den Fluss den Berg am anderen Ufer hinauf in Richtung der weißen Pagode. Ein interessanter Bau, da ein tibetischer Stupa mit einer chinesischen Pagode kombiniert ist. Auch hier gibt es viel buntes Leben und eine hervorragende Sicht über die Stadt.
Noch vor ein paar Jahren war Lanzhou in der Liste der zehn schmutzigsten Städte der Welt in vorderer Position. Trotz der vielen Industriebetriebe am Ortseingang haben wir davon nicht viel gemerkt. Von oben sieht man schon eine große Dunstglocke über der Stadt hängen.
Über steile Treppenstufen geht es dann an ein paar neu errichteten „alten“ Tempeln wieder hinunter zum Fluss und über eine Fußgängerbrücke wieder in die Stadt zurück.
Die Einkaufsmeile Zhangye Lu hat alles zu bieten an Markengeschäften, was das chinesische Herz mit Geld begehrt, doch in der Hitze des Tages ist nicht viel Betrieb und die Verkäufer langweilen sich in den großen modernen Geschäften.
Ich pilgere dann lieber durch ein paar tibetische Läden in der Nähe des Hotels und kaufe ein paar Andenken und Mitbringsel für zu Hause und ziehe mich dann zu einem späten Mittagsschlaf zurück.
Abends gehen wir dann in ein koreanisches Restaurant mit einem Grillofen in der Mitte des Tisches. Verschiedenes Fleisch, Fisch, Gemüse und Seafood bestellen wir und für einige zum Kosten Hundebraten aufgeschnitten. Leider nicht sehr gut und gerade aus der Gefriertruhe geholt, aber eigentlich ist ja der Winter die Jahreszeit für Hundefleisch, aber für die meisten geht es ja nur darum, einmal davon probiert zu haben.

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“Radfahrer aller Länder vereinigt euch!“

118 Kilometer, 242 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Schon gestern sind die Fahrzeuge der französischen Paris-Beijing Gruppe in Tianzhu, also einen Ort vor Yongdeng, gesehen worden. Wir sollten die Equipe also wohl heute treffen.
Nach einem Frühstück mit Baotze und Hun-Dun-Suppe geht es frisch gestärkt in den angenehm kühlen Morgen. In den morgendlichen Straßen der kleinen Stadt brummt der Verkehr, jeder muss irgendwo hin und alle verstopfen mit Traktor, Bus oder Fahrrad die Straßen. Vor dem Ort ein großes Fort mit massiven Lehmmauern, dieses ist aber nich zu besichtigen, denn am Eingangstor prangt das Emblem der chinesischen Volksbefreiungsarmee und Soldaten stehen Posten.
Auch heute haben wir einen leichten Wind von hinten und es geht den ganzen Tag leicht bergab in Richtung Lanzhou. Nach ein paar Kilometern treffen wir dann noch nicht auf die Franzosen, aber trotzdem auf alte Bekannte, Siggitas und ein paar seiner Radfreunde aus Litauen und Polen. Die „Baltic Cyclists“ sind zwei Tage vor uns in Griechenland aufgebrochen, allerdings in Olympia und wir haben sie erstmals in Georgien getroffen, dann wieder in Aserbaidschan und auf der Fähre nach Turkmenistan. Ich fahre ein paar Kilometer mit Siggitas zusammen und wir sprechen über die nächsten großen Touren in den nächsten Jahren.
Etwas später tauchen dann auch die Radfahrer in den roten Trikots auf und es werden immer mehr und mehr. Überall rote Radfahrer, auf der Straße, in den Büschen rechts und links beim Pullern, auf den Feldern mit Fotoapparaten, am nächsten Getränkestand. Leider sind die meisten nicht zu einer Konversation aufgelegt, vielleicht weil einige kein Englisch verstehen, andere reagieren nicht einmal auf ein freundliches „Bonjour“ und „Comment ca va?“ und irgendwann lasse ich es dann auch bleiben. Lediglich mit zwei oder drei Leuten komme ich kurz ins Gespräch.
Mittags wird es in dem Talkessel richtig heiß und wir finden nach 60 Kilometern eine Nudelstube mit großer Kühltruhe. Leider bekomme ich einen Anruf aus Lanzhou, dass die beiden Schweizer Pässe wegen der Visaverlängerung schon am frühen Nachmittag im Hotel sein sollen und so schwinge ich mich mit Rene schnell wieder aufs Rad und wir legen die letzten 50 Kilometer im Eilzugtempo zurück.
Wieder überholen wir den riesigen Pulk der Franzosen, die inzwischen einen schweren Unfall hatten. Einer der Fahrer ist in den betonierten Straßengraben gefallen und muss ins Krankenhaus.
Bevor es in den Stadtverkehr geht, überqueren wir den Gelben Fluss, der träge und schmutzigbraun seinen Weg durch die Stadt nimmt. Der Großstadtverkehr ist chaotisch, dicht und schnell, aber wir kommen ganz gut durch und sind dann halb vier im Hotel. Rene fährt sofort mit einem örtlichen Reiseleiter ins PSB, das Büro der Ausländerpolizei, wegen der Verlängerung der Visa und ich versuche die Zimmerschlüssel zu bekommen. Dies zieht sich hier über mehr als eine Stunde hin, da die Rezeption einmal total überlastet ist und zum anderen sehr bürokratisch arbeitet. Kurz bevor die Gruppe eintrifft ist es jedoch geschafft und auf dem Parkplatz vor dem Hotel treffen wir noch einmal alte Bekannte, die beiden Frankfurter, mit denen wir zusammen die kasachisch-chinesische Grenze überquert haben, wohnen auch ganz in der Nähe und haben uns ankommen sehen.
Zum Abendessen gehen wir ein paar Kilometer weiter in ein kleines Gässchen mit den verschiedensten Essständen, wo es Gegrilltes, Gebackenes und Gekochtes in allen Variationen gibt. Leider ist der Abend im Hotel nicht erquicklich, da direkt unter meinem Zimmer die Karaoke Bar ist und die Chinesen dort bis nach Mitternacht schön laut und falsch singen.

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„Am Rande von Tibet“

177 Kilometer, 1300 Höhenmeter, 2930 Meter Passhöhe

Bericht von Tom Krech

Halb neun sind wir nach dem Frühstück wieder auf der Straße und radeln den Bergen entgegen. Schon von Anfang an geht es ganz leicht bergauf. Am Rande der Vorstadt von Wuwei werden wir in dicke Staubwolken eingehüllt. Linkerhand ist ein Panzerübungsplatz und mit hoher Geschwindigkeit und riesiger Staubfahne ziehen dort vielleicht fünf Panzer ihre Runden.
Ein paar Kilometer vor der Stadt liegt der Weiße Stupa. Kurz überlegen einige von uns, ob wir den Umweg fahren und radeln dann doch die zwei Kilometer abwärts. Am Eingang angekommen stellen wir fest, dass es sich gar nicht um einen einzelnen Stupa handelt, sondern um ein ganzes Feld mit über 50 Stupas. Ich bin etwas erstaunt dies hier zu sehen, denn eigentlich gehören solche Bauwerke eher nach Tibet, als hier nach China. Zwei Arbeiterinnen bestätigen auch, dass es sich um eine tibetisch-buddhistische Anlage handelt und deshalb müssen sie hier auch in den tibetischen Klamotten herumlaufen. Ob das Kloster nebenan noch in Betrieb ist oder nur, wie der Wegweiser beschreibt, eine Ausstellung beherbergt, finden wir nicht mehr heraus, da wir wieder weiter müssen, aber von tibetischen Mönchen haben wir in der ganzen Anlage erst einmal nichts gesehen.
Bis zum Mittag erscheint der Weg dann recht mühselig, es geht leicht bergauf, aber nur so leicht, dass man es kaum sehen kann, jedoch die Geschwindigkeit deutlich niedriger wird. Man hat das Gefühl, kaum voran zu kommen.
Nach 60 Kilometern gibt es dann die übliche mittägliche Portion Nudeln, die für den Pass reichen muss. Danach geht es dann auf einer schönen, gut ausgebauten Straße nach oben. Wieder einmal haben wir Glück, der Wind hilft und schiebt uns sanft den Berg hinauf. Erst als wir satt über 200 Metern sind, wird die Straße steiler und die Landschaft flacher und immer grüner. Links und rechts der Straße gibt es kleine Dörfer mit rechtwinkligen Höfen und Lehmgebäuden, alles sieht nicht mehr sehr chinesisch  aus und der kleine Junge, mit dem wir unsere Lychees teilen hat ein rundes Gesicht und eine große Nase und ist ein Tibeter. Leider bekommen wir keine Yaks zu sehen, die hier schon weiden könnten, dafür finden sich links und rechts der Straße blühende Rapsfelder, die die ganze Landschaft golden verzaubern.
Natürlich zieht die Rapsblüte auch fahrende Imker an, die links und rechts der Straße ihre Bienenstöcke aufbauen und einige Leute bekommen die eher üble Laune der fleißigen Tierchen zu spüren, die sich in Massen auf die Radfahrer stürzen. Einige bekommen gleich mehrere Stiche ab, aber die kleine Gruppe mit der ich hinterher zottele, bleibt dagegen völlig unbehelligt.
Gegen halb fünf erreichen wir dann die Passhöhe, die ein paar Meter niedriger als erwartet ist, da wir auf der neuen Straße fahren konnten. Oben am Pass ist dann wieder die Nähe Tibets zu spüren, es gibt einen glockenförmigen Stupa und einen Gebetshaufen mit Steinen und tibetischen Gebetsfähnchen. Auch wir pilgern zu dem Haufen und legen einen Stein mit dem Wunsch nach einer guten Vollendung unserer Tour auf dem Haufen ab.
Dann geht es wieder den Berg hinab in ein weites Tal mit vielen Rapsfeldern. Inzwischen spüren wir die vielen Kilometer in den Beinen und bleiben deshalb auf der Autobahn und lassen uns bis nach Yongdeng vom Rückenwind treiben. In Yongdeng ist das Hotel schnell gefunden, leider ist der Fahrstuhl kaputt und so heißt es Koffer nach oben tragen.
In dem kleinen Städtchen ist es wieder einmal gar nicht so einfach ein passendes Lokal für unsere hungrige Meute zu finden und dann dauert es eine Weile bis die Küche unsere Gerichte herbeizaubert. Dafür ist dann aber das Resultat wie immer ein Hochgenuss und wieder einmal bleibt mein Vorsatz, mich nicht zu überfressen, ein Vorsatz, den ich mir für den nächsten Tag aufheben muss.

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71 Kilometer, 180 Höhenmeter

Bericht von Tom Krech

Wieder einmal gibt es kein Frühstück im Hotel und ich bin superglücklich, denn gegenüber gibt es eine richtige Pekinger Frühstückskneipe, vor der Tür ein Ofen mit gestapelten Dämpfsieben und Baotze und im Laden selbst gibt es noch leckere Hun-Dun-Suppe, eine Brühe mit kleinen gefüllten Teigtaschen. Dies ist in der Kombination die beste Nahrung für einen anstrengenden Fahrradtag, den wir heute aber gar nicht haben werden, denn bis Wuwei sind es nur 70 Kilometer ohne nennenswerte Erhebung.
Beim bepacken der Räder hier in der kleinen Stadt Yongchang werden wir von allen bestaunt und es sammelt sich ein großer Menschenauflauf um uns herum an und als wir dann losfahren wollen ist es recht schwierig, aus dem großen Menschenpulk wieder heraus zu kommen.
Die Kilometer fliegen bei dem leichten Rückenwind nur so dahin. Leider ist die Große Mauer irgendwo in die Berge abgebogen und heute nicht mehr von der Straße zu sehen.
In den kleinen Dörfern gibt es kleine Läden mit Kühltruhen, die wir bei kleinen Päuschen plündern und so kommen wir dann nicht sehr angestrengt gegen 13 Uhr in Wuwei an. Auch das Hotel im Zentrum der Stadt ist schnell gefunden. Wir werfen nur schnell unser Gepäck ins Hotelzimmer und ziehen gleich wieder los in ein richtig gutes Lokal.
Wieder einmal probieren wir uns an einem ganzen Fisch, diesmal sogar süß-sauer, aber die Panierung fiel etwas dick aus. Dafür waren die Rippchen, ebenfalls paniert, allerdings in Puffreis, wirklich richtig gut. Nach dem Essen sind alle richtig müde und die Nachmittagssonne ballert bei 38 Grad ohne Gnade, so dass ich mich zu einer Stunde Schlaf ins gut gekühlte Zimmer zurückziehe.
Am Abend werfen wir uns dann ins Getümmel der Fußgängerzone. Ganz Wuwei scheint hier auf den Beinen zu sein und sich zu vergnügen. Die Bänke sind besetzt mit munter plaudernden Rentnern oder ganzen Familien, am Brunnenrand sitzen Liebespärchen und halten schüchtern Händchen.
Während in der Hauptstraße große Kaufhäuser und Ketten dominieren, gibt es in den kleinen Gässchen tausend kleiner Verkaufsbuden mit Hüten oder Klamotten oder Schuhen. In einer Gasse am Rand, eher eine Gasse des Elends, sind Hunde, Hühner, Zwergkaninchen und anderes Hausgetier in engen Käfigen eingesperrt und warten auf einen neuen Besitzer. Für eine kleine Töle mit Rasse im Blut will der Verkäufer 300 €, die Promenadenmischung daneben geht für einen zehntel des Preises über den Tisch.
Auf dem Markt gibt es Trockenfrüchte und Rosinen in allen Variationen und Qualitäten. Um die Ecke dann Fleisch in allen Variationen, Schweinebraten und Grillstände mit Rind und Lamm machen eine ganze Zeile hier im Viertel aus. Gut gerüstet mit Trockenfrüchten, Lychees, einem halben Hähnchen und einer großen Tüte mit Kartoffelchips ziehen Monika, Eckhardt und ich dann in einen Biergarten auf der Hauptstraße ein. Leider ist das Bier nicht richtig kalt, aber wir sehen trotzdem noch staunend dem bunten quirligen Leben um uns herum noch mehr als zwei Stunden zu, bevor es Zeit wird zurück zum Hotel zu gehen, denn morgen liegt wieder einmal eine harte Etappe vor uns.

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